Rezension
Oxygene 8
Die CD enthält 4 Tracks - den "Original Edit", "Takkyao Ishino Exetended", "Dado's Club Remix" und "Hani's Oxygene 303".
Erst mal zum eigentlichen Original-Titel: Mit "Oxygene 8" knüpft Jarre an die vor ueber 20 Jahren erschienene "Oxygene"-CD und an den Welterfolg "Oxygene 4" an - und das nicht nur vom Namen her. Der Titel ist es durchaus Wert, "Oxygene" im Namen zu haben. Die Melodie braucht IMHO den Vergleich mit "Oxygene 4" nicht zu scheuen, gefällt mir sehr gut! Bleibt zu hoffen, dass das Album auch so ist.
Der positive Eindruck hält 3:45 min an, denn dann beginnt der Remix von Takkyo Ishino: Billiges, primitives Techno, von der Vorlage bleibt so gut wie nichts übrig. Ich verstehe nicht, was Leute wie Jarre oder juengst auch Klaus Schulze dazu bewegt, ihren Namen für so einen Schrott herzugeben. Die 7:35 kürzt man besser durch Druck auf die Skip-Taste ab.
Dado's Club-Remix ist gegenüber dem Original auch etwas aufgepeppt, das Original ist noch zu erkennen. Geht vielleicht ein bisschen in Richtung Dancefloor. Der Mix ist ganz ok, kann man hören.
"Hani's Oxygene 303" ist wohl auch mehr was für Techno-Fans. Nicht ganz so schlimm wie Track 2, aber ich kann hiermit auch absolut nichts anfangen.
Fazit: Wer's noch abwarten kann, sollte besser bis zum Erscheinen des Albums warten und die Finger von dieser Maxi lassen. So gut der Original-Titel auch ist, die Scheibe ist ihr Geld nicht wert.